
Pyrolyse: Neue Potenziale für München?! Ein exklusiver Gipfel für klimapositive Wärme, Pflanzenkohle und Kreislaufwirtschaft
🌐 Sprache: Deutsch
♿ Barrierefreier Zugang für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer
🎟️ Organisiert von Stadt München - Referat für Klima- und Umweltschutz
Klimapositive Wärme statt Gas und Öl – Münchens Betriebe machen aus CO₂ eine Chance. Der Gipfel verbindet die Pyrolyse-Technologie, Pflanzenkohle und urbane Kreislaufwirtschaft mit einer klaren Nutzen- und Umsetzungsorientierung für Münchner Betriebe, Kommune und lokale Wirtschaft.
Worum geht es
Tausende Münchner Betriebe brauchen rund um die Uhr Wärme – für Produktion, Trocknung, Reinigung, Heizung. Der Großteil davon stammt heute aus Gas und Öl. Genau hier setzt der Pyrolyse-Gipfel an: Er zeigt Unternehmen mit konstantem Wärmebedarf einen Weg, ihre fossile Prozesswärme durch eine Technologie zu ersetzen, die nicht nur klimaneutral, sondern klimapositiv ist.
Pyrolyse verwandelt Rest- und Biomasse in drei nutzbare Ströme gleichzeitig: Prozesswärme für den eigenen Betrieb oder das Wärmenetz, Pflanzenkohle, die Kohlenstoff über Jahrhunderte bindet – und damit eine zertifizierbare CO₂-Senke, die sich über Carbon-Removal-Zertifikate refinanzieren lässt. Aus einem Kostenblock (Brennstoff) wird so ein Geschäftsmodell.
Ziel und Anspruch des Gipfels
Der Pyrolyse-Gipfel ist kein reiner Informationstermin, sondern ein Startpunkt für konkrete Projekte. Er macht technische Innovationen, Referenzprojekte und Verwertungsmöglichkeiten sichtbar, bringt die relevanten Akteure einer möglichen Münchner Wertschöpfungskette zusammen und identifiziert wirtschaftlich tragfähige Ansätze.
Am Ende des Abends sollen die Beteiligten nicht nur verstehen, wie Pyrolyse und Pflanzenkohle funktionieren, sondern erkennen, welchen konkreten Nutzen sie daraus ziehen können, mit wem sie zusammenarbeiten müssen und welcher erste Ansatz in München gemeinsam weiterverfolgt werden kann.
Drei Ziele
- Überzeugen – anhand echter, wirtschaftlich tragfähiger Referenzprojekte und praktischer Erfahrungen.
- Vernetzen – Forschung & Entwicklung, Wärme-Endnutzer, Reststofflieferanten, Technik, Netze, Kohle-Abnehmer, Finanzierung, Zertifizierung und öffentliche Akteure an einen Tisch bringen.
- Ins Handeln bringen – konkrete Pilotprojekte und prioritäre Handlungsfelder für München benennen und erste Projektpartnerschaften anbahnen.
Vorl. Agenda
16:00 Ankommen & Willkommen
16:20 Klimapositive Wärme und Kohle – die Idee
16:45 Best Practices, die funktionieren
17:30 Branchen-Workshops
19:00 „Ich bin Teil des Kreislaufslaufs …“
19:30 Abschied & Networking
20:00 Abschluss
Zielgruppe
Im Mittelpunkt stehen Wärme- und Pflanzenkohle-Endnutzer: Betriebe und Einrichtungen, die heute fossile Prozess- oder Heizwärme benötigen und perspektivisch klimapositive Wärme nutzen wollen, sowie Unternehmen, die Pflanzenkohle für eigene Zwecke einsetzen möchten. Um sie herum werden die Akteure versammelt, die den Umstieg ermöglichen - insbesondere auch diejenigen mit relevanten Eingangsmaterialien.
Teilnehmende müssen sich anmelden und benötigen eine Teilnahmebestätigung. Die finalen Teilnahmebestätigungen werden Mitte September versandt.
Moderation
- Jonas Geißler: Klimabotschafter der Landeshauptstadt München, „Zeitexperte“, Autor und Berater
- René Geiß: Leitung „Zirkuläre Wirtschaft“ im Referat für Klima- und Umweltschutz
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